Trost der Nacht
Ludwig Jacobowsky (1868-1900)
Trost der Nacht
Weiche Hände hat die Nacht
und sie reicht sie mir ins Bette;
fürchtend, daß ich Tränen hätte,
streicht sie meine Augen sacht.
Dann verläßt sie das Gemach;
Rauschen hör' ich, sanft und seiden;
und den Dornenzweig der Leiden
zieht sie mit der Schleppe nach.
Night Solace
night extends
gentle hands
softly plies
on my eyes
for she fears
there are tears
then I hear
silken sign
she’s not here
she has drawn
sorrow’s thorn
and is gone.Translation: Copyright © Timothy Adès